Sehen & Erleben

Kirche der Himmelfahrt der Allerheiligsten Jungfrau Maria

Eine der ältesten Kirchen in Vilnius — eine Franziskanerkirche in der Trakų-Straße, die Gotik und Barock vereint und bekannt ist für ihre „Weiße Madonna“, Sterngewölbe und hervorragende Akustik.

Aktualisiert Juni 20262 Min. Lesezeit·2 Abschnitte
A side view of a large yellow-brick Neo-Romanesque church with arched windows, surrounded by green lawns and framed by lush trees under a bright blue sky.
Kurz gesagt
  • Zu den ältesten Kirchenstandorten in Vilnius, mit Wurzeln im späten 13. Jahrhundert
  • Eine Verbindung aus gotischer und barocker Architektur
  • Die verehrte „Weiße Madonna“ und Sterngewölbe
  • Hervorragende Akustik mit gelegentlichen kostenlosen Orgelkonzerten

Eine alte Franziskanerkirche

Die Kirche der Himmelfahrt der Allerheiligsten Jungfrau Maria (Švč. Mergelės Marijos Ėmimo į dangų bažnyčia) in der Trakų-Straße ist eine der historisch bedeutsamsten Kirchen in Vilnius. Archäologische Funde belegen, dass dies einer der frühesten Orte war, an denen das Christentum in der Stadt praktiziert wurde: Eine erste Franziskanerkirche stand hier am Ende des 13. Jahrhunderts, wurde 1421 nach einem Brand während eines Kreuzfahrerüberfalls wiederaufgebaut und wuchs im Laufe der Jahrhunderte zu der faszinierenden Mischung aus Gotik und Barock heran, die heute zu sehen ist. Die Einheimischen nennen sie manchmal schlicht die Franziskanerkirche.

Im Inneren herrscht eine heitere, ruhige und tief spirituelle Stimmung — eine echte Zuflucht vom Stadtgetriebe. Achten Sie auf die vielgeliebte „Weiße Madonna“ (die Allerseligste Jungfrau Maria der Unbefleckten Empfängnis), die seit dem 18. Jahrhundert für ihre Gnaden verehrt wird, sowie auf die schönen Sterngewölbe. Die Kirche ist für ihre hervorragende Akustik bekannt; gelegentlich finden kostenlose Orgelkonzerte statt, und Messen werden sowohl auf Litauisch als auch auf Polnisch gehalten.

  • Franziskanerkirche erstmals am Ende des 13. Jahrhunderts erbaut
  • 1421 nach einem Kreuzfahrerangriff wiederaufgebaut
  • Heimat der verehrten „Weißen Madonna“
  • 1998 an die Konventualen-Franziskaner zurückgegeben

Gut zu wissen

Die Kirche befindet sich in der Trakų g. 9 im westlichen Teil der Altstadt, einem bequemen Fußweg vom Rathausplatz entfernt. Das Äußere befindet sich seit längerer Zeit in der Renovierung, doch das prächtige Innere ist weiterhin für Gebet und Besuche geöffnet. Da sich Messezeiten, Konzerttage und der Zugang während der Restaurierung ändern können, empfiehlt es sich, sie vor einem besonderen Besuch vor Ort zu erfragen und ruhig zu sein, wenn Gottesdienste stattfinden.

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